Der Garten als Zuhause
Igel brauchen verwilderte Ecken, Laubhaufen, dichte Hecken und Zugang zwischen Grundstücken – mind. 10 × 10 cm Durchlass im Zaun.
Je mehr du über Igel weißt, desto besser kannst du ihnen im Alltag helfen. Das Wichtigste über den stacheligen Nachbarn – kompakt und auf einen Blick.
Der Braunbrustigel – die einzige in Österreich heimische Igelart. Und gleichzeitig eine streng geschützte Art.
Braunbrustigel
streng geschützt
Damit der Igel überleben kann, braucht er drei Dinge: einen Lebensraum, Bewegungsfreiheit – und Ruhe.
Igel brauchen verwilderte Ecken, Laubhaufen, dichte Hecken und Zugang zwischen Grundstücken – mind. 10 × 10 cm Durchlass im Zaun.
Igel leben allein und wandern bis zu 3 km pro Nacht auf Nahrungssuche. Nur zur Paarungszeit treffen sich Männchen und Weibchen.
Körpertemperatur sinkt auf 5 °C, Herzschlag auf 8 Schläge/Minute. Störungen kosten Energie und können tödlich sein.
Falsches Futter ist eine der häufigsten Ursachen, warum Igel krank werden. Besonders der Mythos „Milch" ist lebensgefährlich.
Diese Merkmale helfen dir in Sekunden zu unterscheiden, ob der Igel Hilfe braucht.
Wichtig vor allem bei Findelkindern – damit Geschwister nicht voneinander getrennt werden.
Augen geschlossen = sofortiger Notfall. Ohne Mutter wird das Baby binnen Stunden kritisch. Bitte nicht selbst probieren zu füttern – jede Minute zählt.
Wenn Arten verschwinden, wackelt das ganze System – denn Böden und Klima hängen von funktionierenden Ökosystemen ab. Jede verlorene Art zieht eine weitere Karte aus dem Kartenhaus.
11 Stationen, jede mit einer Tafel zum Mitnehmen-Wissen. Klick rein – oder komm direkt vorbei.
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